„Schnee von gestern – Der private Blick auf die Schneekatastrophe 1978/79“
„Schnee von gestern – Der private Blick auf die Schneekatastrophe 1978/79“
- Kurzbeschreibung:
- „Schnee von gestern – Der private Blick auf die Schneekatastrophe 1978/79" Kommunales Kino Rendsburg Anmeldungen bitte unter Tel. 04331-23777
- Wann?
- Samstag, 17.01.2026
- Uhrzeit:
- 17.00 Uhr
- Wo genau?
- Schauburg Filmtheater, Schleifmühlenstr. 8, Rendsburg
- Kosten
- 7,00 € (ermäßigt 5,00 €)
- Kategorie:
- Kino, Theater, Film, Kleinkunst, Kino
Als am 28. Dezember 1978 Sibirien nach Schleswig-Holstein kam, war das nördlichste Bundesland vollkommen unvorbereitet. Die Katastrophenpläne der Zivilschutzämter hatten zwar Kriegseinwirkungen, schwerste Verkehrsunglücke und Sturmfluten in Erwägung gezogen, aber derart große Mengen an Schnee gehörten nicht dazu. Ein über drei Tage anhaltender Schneesturm mit Orkanböen bis zu zehn Windstärken legte eine bis zu zwei Meter hohe Schneedecke über das Land, unterbrach sämtliche Verkehrsverbindungen und legte große Teile der Stromversorgung lahm. In ihren dunklen Häusern warteten die frierenden Menschen und Vieh, das versorgt werden musste, auf Rettungskräfte, die selbst am Rande der Erschöpfung waren. Aus einer Wetter-Kapriole wurde eine Katastrophe.
„Schnee von gestern“ ist eine Sammlung dokumentarischer Super-8-Aufnahmen privater Kameraleute. Die Filmemacher Gerald Grote und Claus Oppermann, hatten 2008 aus mehr als 30 Stunden Rohmaterial eine außergewöhnliche Expedition in die Vergangenheit geschaffen. „Natürlich konnten wir aus den 30 Stunden, die uns zur Verfügung gestellt worden waren, nur einen Bruchteil für den Film verwenden“, berichtet Claus Oppermann. Aus dem Blickwinkel privater Kameraleute enthüllt sich so ein atemberaubendes Stück Landesgeschichte als „der Nordpol vor der Tür stand“. Dank dieser Dokumente gelingt es, der Wirkung einer Katastrophe auf die Spur kommen, die nicht nur im Schnee tiefe Ein- und Abdrücke hinterlassen hat, sondern die sich in das kollektive Bewusstsein vieler Menschen eingraben konnte.
Und gerade dieses Privat-Material ist auch ein Grund dafür, dass sich auch fast 50 Jahre nach der Katastrophe immer noch so viele Menschen für den Film interessierten: „Denn gerade der private Blick auf das Geschehen hinter den Schneewehen weckt auch wieder die eigenen Erinnerungen der Zuschauer“, so Claus Oppermann.
Im Anschluss an den Film werden Hans-Friedrich Sass über seine Erlebnisse im Schneewinter auf einem Bauernhof in Angeln erzählen und Claus Oppermann, über die Entstehung des Films berichten.
Dokumentarfilm, D 2008, 55 Min.
Regie: Gerald Grote und Claus Oppermann
Quelle
Kommunales Kino Rendsburg e.V.Ansprechpartner: Annette Schneidemesser
Schleifmühlenstraße 8
24768 Rendsburg
Telefon: 04331-23777
E-Mail: a.schneidemesser[at]posteo.de
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